Die "CUXHAVENER"

WÄHLERGEMEINSCHAFT







Alexander Bremer von "Die Cuxhavener": Mit Fischdosen auf Wählerfang
VON WIEBKE KRAMP | 10.09.2026 - CN - Lokales - im Internet - Foto KRAMP

Alexander Bremer, OB-Kandidat in Cuxhaven, setzt auf den direkten Kontakt mit Bürgern. Auf dem Wochenmarkt wirbt er für seine Ideen gegen die kostspielige Landesgartenschau und für mehr Sicherheit, Ordnung und bezahlbaren Wohnraum.

Die Spätsommersonne taucht den Wochenmarkt in goldenes Licht. Zwischen Kaffee und Gemüse hat die freie Wählergemeinschaft "Die Cuxhavener" ihren Stand direkt gegenüber der CDU aufgebaut und ist auf Unterschriftenfang für ein Bürgerbegehren gegen die Landesgartenschau, aber auch, um sich für den Stadtrat und ihren eigenen Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters in Position zu bringen.

Mit seinen 41 Jahren ist ihr Kandidat Alexander Bremer der jüngste der fünf Oberbürgermeisterkandidaten - und der unbekannteste, denn politisch ist der Polizeihauptkommissar und Diplom-Verwaltungswirt bisher noch nicht in Erscheinung getreten, und so muss er seine Person und die Inhalte, für die er steht, bekannt machen. Dazu sucht er ganz klassisch auf dem Wochenmarkt das direkte Gespräch.

Keine Scheu auf Menschen zuzugehen
Und er hat keine Scheu, auf die Menschen zuzugehen und mit ihnen in den Austausch zu kommen. Zugewandt, freundlich mit offenem Blick in die Augen des Gegenübers. Flankiert wird er bei seinem Wahlkampfauftritt von Franziska Schwedner und Rüdiger Kurmann. Wenig später gesellt sich auch Peter Altenburg dazu.

Der vierfache Familienvater Alexander Bremer zog vor einigen Jahren aus Peine nach Sahlenburg, wo seine Frau und er Ferienwohnungen vermieten. Der langjährige Polizeibeamte und ehrenamtliche Feuerwehrmann möchte sich als Oberbürgermeister parteiunabhängig für seine Wahlheimat einsetzen.

"Kommunalpolitik sollte bedürfnisorientiert sein, dafür stehen wir." Diesen Satz gibt er an diesem Mittwochmorgen mehrfach Leuten mit auf den Weg inklusive der höflich formulierten Bitte, ihm doch am Sonntag ihre Stimme zu schenken.

Die potenziellen Wähler erhalten Dosen mit Hering in Tomatensoße von Appel und Kugelbake-Aufkleber, dem Logo der "Cuxhavener", als Geschenk. Eine alleinstehende Seniorin ermuntert ihn: "Ich hoffe, Sie werden es." Vorher hat sie ihm geschildert, dass sie Angebote für ältere Menschen gegen die Einsamkeit vermisst. Alexander Bremer nimmt diesen Gedanken auf und notiert sich, ein Tanz- oder Begegnungscafé auf seine Agenda zu setzen. "Für solche Impulse bin ich dankbar."

Es sind meist Ältere, die bei der Wählergemeinschaft stoppen, das ist aber auch gegenüber bei der CDU nicht anders. Es liegt wohl in der Natur der Sache, denn die wenigsten Berufstätigen haben schließlich an einem Mittwochmorgen frei …

Die Landesgartenschau, die 2034 in Cuxhaven stattfindet, ist das Hauptthema, über das Bremer mit den Leuten am Stand spricht. Die hält der Kandidat für ein "Prestigeprojekt", das finanziell untragbar sei. Er erläutert am Stehtisch: "Dieses finanzielle Risiko sollten wir nicht eingehen, das würde uns ruinieren." Darin sehe er nämlich keinen Mehrwert. Vielmehr sollte sich die Stadt auf so wichtige bevorstehende Millionenprojekte wie den Neubau der Gorch-Fock-Schule sowie eine neue Feuerwache konzentrieren, argumentiert der Kandidat.

"Wir stehen für einen anderen Kurs"
Und bei den Gesprächen geht es auch um die jetzige Arbeit im Rathaus. Ein Pensionär wettert über das dortige "Unheil" und die "alten Strukturen". Bremer verspricht ihm: "Ich möchte diese alten Strukturen aufbrechen. Wir stehen für einen anderen Kurs - das hat die Stadt bitter nötig."

Seine inhaltlichen Schwerpunkte sieht er darin, für mehr Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit in der Stadt zu sorgen, die Gewerbetreibenden zu unterstützen sowie bezahlbaren Wohnraum und Freizeitmöglichkeiten für Familien und ältere Menschen zu schaffen. Er steht für weniger Bürokratie, schnellere Entscheidungen, den Ausbau der Digitalisierung und größere Unterstützung für Vereine und Ehrenamt. Nicht zuletzt setzt er sich für finanzielle Stabilität und Unabhängigkeit Cuxhavens ein - und ist bereit, diese Verantwortung zu übernehmen.

Alexander Bremer kommt mit seiner unaufdringlichen, freundlichen Art ganz offensichtlich gut bei den Menschen an. Sie lassen sich gern auf ein Gespräch mit ihm ein. Und so vergeht dieser spätsommerliche Wahlkampfvormittag wie im Fluge.


Bürgerbegehren gegen die Landesgartenschau


DIE CUXHAVENER 

Mittwochs und samstags 9:00 13:00 Uhr auf dem Wochenmarkt in Cuxhaven.


Bitte unterstützen Sie uns bei der Sammlung der Unterschriften gegen die Durchführung
der Landesgartenschau in Cuxhaven im Jahre 2034.

●  Drucken Sie die Unterschriftenliste aus.

●  Es dürfen nur Wahlberechtigte aus der Stadt Cuxhaven (Ortsteile wie z. B. Lüdingworth, Altenbruch, Oxstedt etc. gehören auch 
    zum Stadtgebiet) unterschreiben. Sie müssen über 16  Jahre alt sein und den Erstwohnsitz in der Stadt Cuxhaven haben.


●  Pro Zeile bitte nur eine Person mit allen geforderten Daten (Adresse, Geburtsdatum) und mit  Unterschrift. Der Ehepartner muss
    sich  in eine neue Zeile eintragen und unterschreiben.

●  Es sind nur vollständig ausgefüllte Zeilen mit allen erforderlichen Angaben gültig.

●  Bitte schreiben Sie leserlich.

●  Und Sie dürfen nur 1 x gegen die Durchführung der Landesgartenschau unterschreiben.    Mehrfache Unterschriften sind ungültig.

●   Bitte reichen Sie die fertigen Unterschriftenlisten an uns im Original zurück. Eingescannte Seiten per E-Mail sind ungültig.

Sammeln Sie gerne Unterschriften in der Familie, Nachbarschaft, im Freundeskreis und
bei der Arbeit.

Jede Unterschrift zählt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung



Sie finden hier unsere beiden Dateien zum Ausdrucken




Ansicht der Unterschriftenliste - nicht ausdrucken!


Leserbrief von Herrn Hubert Többen

Zur Veröffentlichung auf dieser Homepage von Herrn Többen am 24.08.2026 freigegeben


Hat Cuxhaven einen Überschuss für das Wagnis Gartenschau?


Mit Verwunderung habe ich zur Kenntnis genommen, dass der Rat der Stadt die Verwaltung beauftragt hat, ein Konzept für die Ausrichtung der Landesgartenschau (LGA) 2034 in Cuxhaven zu entwickeln. „Ja, ist denn schon wieder Weihnachten?“ Ungeachtet der Tatsache, dass angesichts aktueller Spritpreise eine Landesveranstaltung am äußersten Rande beziehungsweise nördlichsten Punkt des Bundeslandes stattfinden soll, dazu noch auf bzw. vor einem Landzipfel, der ohnehin schwer zu erreichen ist: Unter Umweltaspekten (also für Flora, Fauna und Menschen) kein großer Wurf! Die Befürworter der Idee verweisen auf die vermeintlichen Chancen für die Stadt, reden nicht nur die (finanziellen) Risiken klein und erwarten sogar einen Gewinn (ich erinnere die Erwartungen zur EXPO 2000 in Hannover).
Geht es der Stadt Cuxhaven finanziell so gut, dass man „Überschuss“ für derartige Wagnisse hat? Dazu ergab die Recherche (mit Unterstützung durch eine KI) folgendes: Aktuelle Schuldenentwicklung für 2025: Haushaltsdefizit: 168,9 Millionen Euro Kassenkredite: 57,7 Millionen Euro Gesamtverbindlichkeiten: ca. 226 Millionen Euro. Prognose für 2026: Die Gesamtschulden werden voraussichtlich die 250-Millionen-Euro-Marke überschreiten Pro-Kopf-Belastung aus Investitionskrediten: von 688 Euro (2024) auf 2.159 Euro (2026). Zinsaufwendungen für Investitionskredite verdoppeln sich fast von 1,2 Mio. Euro (2025) auf 2,2 Mio. Euro (2026). Nach Angaben von MdL Oliver Ebken, der eine offizielle Verwaltungsantwort angefordert hat, soll das Haushaltsdefizit bis 2029 auf 278,8 Millionen Euro wachsen, während die Kassenkredite von 57,7 Mio. Euro (2025) auf 137,9 Mio. Euro (2029) steigen könnten.
Die Zahlen belegen, dass sich Cuxhaven wieder in einer finanziell schwierigen Lage befindet - vor einigen Jahren wurde die Stadt bereits mit 187,5 Millionen Euro durch das Land Niedersachsen unterstützt.
Selbstverständlich kann von 2029 bis 2034 noch viel passieren, allerdings spricht aus heutiger Sicht wenig dafür, dass die finanzielle Situation sich nennenswert verbessern/erholen wird. Meine Bedenken können die Befürworter der LGA 2034 in Cuxhaven, die in politischer Verantwortung für die Durchführung stimmen, zerstreuen, indem sie persönliche Haftung übernehmen für nur 1 Prozent (i. W.: ein Prozent) eines nach ihren Worten höchst unwahrscheinlichen Defizites der Veranstaltung.

Hubert Többen,
Cuxhaven


CN Nachrichten – veröffentlicht Sonntag, 16. August 2026, 21:00 Uhr

Blumen, Gartenlandschaften und weil viele zusätzliche Besucher? Klingt erst einmal gut - und doch gibt es Menschen in Cuxhaven, die das Projekt Gartenschau kritisch sehen. Drei davon wollen  einen Bürgerentscheid herbeiführen.

Die Initiatoren des Bürgerbegehrens "Gegen die Landesgartenschau in Cuxhaven" haben begonnen, Unterschriften zu sammeln. Am Stand der Wählergemeinschaft Die Cuxhavener (sie unterstützt die Aktion) legten Meike Feldmann, Franziska Schwedler und Sebastian Schlagmann am vergangenen Mittwoch erstmals eine Unterschriftenliste aus.

Die Resonanz sei gut, hieß es in einer ersten Zwischenbilanz nach gut einer Stunde. Unterschreiben darf, wer in Cuxhaven kommunal wählen darf, also mindestens 16 Jahre alt ist, in Cuxhaven wohnt und deutscher oder EU-Staatsangehöriger ist. Die Unterschriftensammlung soll gemäß der Niedersächsischen Kommunalverfassung in einen Bürgerentscheid münden. Nötig sind dafür etwas mehr als 4.000 Unterzeichner - das heißt mit anderen Worten, dass sich ein Zehntel der Wahlberechtigten mit dem eigenen Namen für das Anliegen stark machen muss. 

Sammelaktion läuft  über sechs Monate 

Um die erforderlichen Unterschriften zu sammeln, haben Feldmann, Schwedler und Schlagmann sechs Monate Zeit. Jede Person, die mit ihrem Bürgerbegehren sympathisiert, darf nur einmal unterschreiben. Sie muss den Nachnamen, Vornamen, das Geburtsdatum und die persönliche Anschrift angeben. 

Auf den Unterschriftsbögen listen die Initiatoren ihre Argumente gegen eine Landesgartenschau am Standort Cuxhaven auf. Was sie befürchten, ist, dass das Groß-Event aufgrund der damit verbundenen Investitionen zu einem "Millionengrab" werden könnte. Sie halten außerdem nichts von der Idee, Teile der gewachsenen Küstenlandschaft zu Schauzwecken auf künstlichem Wege zu verändern. Ferner warnen die Genannten vor einem Kollaps der örtlichen Infrastruktur: Die für das Jahr 2034 geplante Landesgartenschau (den Zuschlag erhielt die Stadt vor wenigen Wochen) würde parallel zur Hauptsaison im größten deutschen Nordseebad stattfinden und Cuxhaven "zusätzlich überlasten". Weitere Unterschriften wollen Feldmann, Schwedler und Schlagmann von jetzt an jeden Sonnabend auf dem Cuxhavener Wochenmarktplatz sammeln. (red)

Über eine auf dem Wochenmarkt ausliegende Unterschriftenliste möchten die Initiatoren (hier mit Unterstützern aus der Wählergemeinschaft Die Cuxhavener und Passanten) einen Bürgerentscheid auf den Weg bringen: Eine Landesgartenschau in Cuxhaven zu verhindern ist das Ziel der Initiative. Foto: Koppe

https://www.cnv-medien.de/stadt-cuxhaven/buerger-sammeln-unterschriften-gegen-gartenschau-in-cuxhaven.html?fbclid=IwY2xjawTvozlwZG9mBWV4dG4DYWVtAjExAHNydGMGYXBwX2lkEDIyMjAzOTE3ODgyMDA4OTIAAR6xHwbrdDf-qzVdCxb38qzhd1HwGqrxXR-j53_Jl6iFWP3QCdXEiwS0cONdkw_aem_wLSQmTGGZir827ciwYSG8Q


05. August 2026 auf dem Wochenmarkt

Der Anfang ist gemacht mit der Sammlung der Unterschriften gegen die Landesgartenschau in Cuxhaven und das Interesse sehr groß.


04. August 2026  - Meike Feldmann 

Wir beginnen morgen Mittwoch den 05. August 2026 ab 9.00 Uhr mit der Sammlung der Unterschriften gegen die Landesgartenschau auf dem Wochenmarkt in Cuxhaven. Wir freuen auf euch! Bis dahin!

 

08. Juli 2026 - Information von Meike Feldmann

Gestern hat Cuxhaven den Zuschlag zur Durchführung der Landesgartenschau im Jahr 2034 durch das Land Niedersachsen erhalten.
Wir haben uns mit der Stadtverwaltung offen und auf konstruktiv auf Augenhöhe über das Bürgerbegehren ausgetauscht und Ende Juli / Anfang August können wir mit der Sammlung der Unterschriften gegen die Durchführung der Landesgartenschau starten. Auch hier sind wir an Vorschriften und Fristen gebunden. Über den genauen Starttermin werden wir hier informieren. Es braucht noch ein wenig Geduld, bis wir starten können, um den Formalien zu genügen.


31. Mai 2026  Bürgerbegehren gegen die Landesgartenschau


Auf dieser Seite informieren wir über den Fortschritt des Bürgerbegehrens gegen die Landesgartenschau in Cuxhaven. Termine und Veranstaltungen zur Unterschriftensammlung werden hier bekannt gegeben. Sie finden die Informationen auch auf Facebook unter dem folgenden Unterschriftensammlung werden hier bekannt gegeben. Sie finden die Informationen auch auf Facebook 





06. Mai 2026 - Cuxhavener Nachrichten 

Bürgervotum soll Bewerbung kippen Landesgartenschau: In den Reihen der Wählergemeinschaft formiert sich Widerstand in Form eines Bürgerbegehrens


11. Januar 2026 - Flyer zum Neujahrsempfang in der Kugelbake-Halle von den Cuxhavenern


10. Januar 2026 - Cuxhavener Nachrichten - Gegen Gartenschau/Fraktion macht mobil



Cuxhaven, 09.11.2025

Leserbrief in der CN vom 07.November 2025
Zur Bewerbung der Stadt Cuxhaven für die Landesgartenschau 2034
Wird die Landesgartenschau zum finanziellen Desaster?

Hier ein Meinungsbild eines Cuxhaveners zur Landesgartenschau in Cuxhaven:

Ach, wie schön, Cuxhaven bewirbt sich für die Landesgartenschau 2034. Damit sind wir auf Augenhöhe mit Städten wie Bad Gandersheim, dass die Veranstaltung im Jahr 2023 mit einem Minus von 1,5 Mio. € und der Insolvenz der Trägergesellschaft abschloss.

Aber in Cuxhaven wird sicherlich alles anders verlaufen und wir bekommen ja auch schwimmende Gärten, die als einmaliger Besuchermagnet die Aufenthaltsqualität in der Grimmershörnbucht deutlich aufwerten. Nun ja, unseren Strandkorb an gleicher Stelle haben wir vor wenigen Tagen wegen der angeblichen Sturmflutgefahr an der Küste im Winter einlagern müssen. Hingegen ist ein Wasserbauwerk mit Versorgungsanschlüssen zum Gießen der Bepflanzung sicherlich nur eine Herausforderung und kein Problem.


Ein Problem ist vielleicht die Finanzierung. Trotz des Zuschusses rechnet der Rat mit Kosten von ca. 17 Mio. €. Eine beachtliche Summe, die pro Einwohner etwa 340 € beträgt. Durch Eintrittsgelder sollen die Kosten gedeckt werden und für Cuxhavener ungewöhnlich dürfen auch sie eine Eintrittskarte erwerben, um Zugang zu den heute öffentlichen Wegen zu erhalten. Zugleich muss die Frage erlaubt sein, warum der Kostenrahmen ausreichend sein soll.


Mit CN-Bericht vom 27.09.2025 wurde die Leser informiert, dass das Deichband nach der zweiten gestrafften Ausschreibung nunmehr 1,2 Mio. € teurer wird als zuvor erwartet, aber dennoch wirtschaftlich auskömmlich sei. Eine Kostenprognose heute zu einem Vorhaben in 8 Jahren dürfte kaum zutreffend sein.

Was aber wirklich stört, seit 2017 also seit etwa acht Jahren ist bekannt, dass die Kombination von Bleicken- und Gorch-Fock-Schule in einem Gebäude wegen der Raumnot nicht gut funktioniert. 

Zu Recht wird die Verantwortung für einen Schulneubau zwischen der Stadt und dem Landkreis als Träger von Grund- und Weiterführender Schule verwaltungstechnisch sauber abgeleitet und auf die Kosten von mehr als 20 Mio. € verwiesen, die die Stadt nicht einfach tragen kann, um einen Neubau einer Grundschule zu realisieren. Aber hilft diese Diskussion den Schüler und Lehrkräften? – Nein.


Der Rat hat schnell eine richtungsweisende Entscheidung zur Landesgartenschau 2034 getroffen und ist bereit entsprechende Verpflichtungen für die Zukunft einzugehen. Ähnlich hätte der Rat bei der Wahrnehmung seiner Verpflichtung für die kommunale Dasein-Fürsorge und den Neubau einer Grundschule vor Jahren entscheiden müssen, denn mit der Bildung von Kindern spielt man nicht!


Vielleicht wäre die Entscheidung für die Landesgartenschau anders ausgefallen, wenn die Ratsmitglieder sich diese Frage gestellt hätten. Wie erkläre ich es den Betroffenen der Schulen, dass Mittel für den Ausbau des Tourismus schnell verfügbar gemacht werden können, jedoch die Entscheidung für eine Schule verwaltungssicher wohlabgewogen sein muss und Zeit braucht.


Marko Feldmann aus Cuxhaven